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Einsatz

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Großbrand, Brand Landwirtschaftliche Lagerhalle

BR 6 - Brand Sonderbau / BMA 3
Einsatzart: BR 6 - Brand Sonderbau / BMA 3
Einsatzort: Steinheim am Albuch
Alarmierung: 16.09.2025 23:30 per Sonstiges
Mannschaftsstärke: 74 Einsatzkräfte

Beschreibung

Am späten Dienstagabend, 16. September wurden aufmerksame Bürger auf einen Brand an einer Landwirtschaftlichen Halle unweit des Mühlwegs am Gewann Eisbühl aufmerksam und setzten einen Notruf an die Rettungsleitstelle ab. Als die um 23.30 Uhr alarmierte Feuerwehr aus Steinheim an der erst vor einem Jahr erbauten Stroh- und Bergehalle ankam, stand fast das Gesamte Gebäude in Vollbrand. Steinheims Kommandant und Einsatzleiter Ulrich Weiler war schnell klar, hier werden weitere Einsatzkräfte gebraucht und lies die Abteilungen aus Söhnstetten und Sontheim sowie die Überlandhilfe aus Heidenheim alarmieren.

De Flammen in der Halle hatten bereits so eine Hitze entwickelt, das die Stahlträger zu glühen begannen, durch die heftige Hitzestrahlung drohte ein in der Nähe befindliche Maschinenhalle in der sich Traktoren, Mähdrescher und Getreidelager befindet sowie ein Fahrsilo und Holz für Hackschnitzel überzugreifen. Mit drei Handgeführten Strahlrohre wurde eine Riegelstellung aufgebaut und ein übergreifen des Feuers zu verhindern.

Das Löschwasser aus einem Hydranten reichte nicht aus, aus diesem Grund wurde von der Lemgrube und vom Gewerbegebiet Ried zwei Förderleitungen über mehrere Hunderte Meter länge verlegt, der benötigte Wasserdruck wurde mit mobile Tragkraftspritzen konstant gehalten.

Als ausreichend Löschwasser zur Verfügung stand, wurde versucht den Brand mit Waser aus mehreren Strahlrohren und drei mobilen Wasserwerfer einzudämmen. Die aus Stahlträgern und mit Holzbindern gebauten Halle hielt der extremen Hitze nicht lange stand stürzte in großen Teilen in sich zusammen.

Gegen 3 Uhr am Mittwoch früh, war der Brand soweit eingedämmt, das die Gefahr der Ausbreitung verhindert war. Nach Aussagen des Eigentümers sollten sich ca. 1000 Ballen aus gepresstem Stroh und Heu in der Halle in Brand graten sein. Die eingebrochene Dachkonstruktion lag wie ein Schutzschild auf den brennenden Ballen und es war klar dass das Gebäude ein Totalverlust ist, wurde entschieden es kontrolliert abbrennen zu lassen. Aus diesem Grund wurden bereits am Mittwoch früh die Feuerwehr aus Heidenheim und die Abteilungen aus Söhnstetten und Sontheim aus dem Einsatz entlassen.

Über den Gesamten Mittwoch hinweg bis Donnerstagfrüh ließ die Feuerwehr die Brandruine weiter kontrolliert ausbrennen, die Feuerwehr war weiterhin vor Ort um im Fall der Ausbreitung sofort einschreiten zu können. Dazu wurde die Einsatzkräfte von der Gesamtfeuerwehr in Schichten eingeteilt und nach mehreren Stunden Brandwache ausgetauscht.

Am Donnerstagfrüh wurde durch das angeforderte Fuhr- und Baggerunternehmen Weiß begonnen die abgebrannte Halle vollends einzureißen und abzutragen. Zeitgleich löschte die Feuerwehr die neu aufflammenden Glutnester gezielt ab. Eine durchaus Gelungene Idee hatten zwei Feuerwehrkameraden von der Abt. Steinheim, die einen Abrollbehälter zu einem Wasserbecken umfunktionierten und mit Löschwasser gefüllt wurde. So wurden die restlichen noch brennenden Ballen mit einem Bagger in dem Wasserbehälter versenkt und kurz darauf mit einem weiteren Bagger wieder herausgeholt und auf einem Haufen abgelegt. Mit dieser Maßnahme konnte viel brennendes Material mit wenig Personal und Kräfteeinsatz bis zum Abend gelöscht werden.  Am Donnerstagabend waren die Löscharbeiten beendet, am Freitag führte die Feuerwehr letzte Aufräumarbeiten und eine Brandnachschau durch.

Die Gesamtfeuerwehr Steinheim war bei diesem Einsatz mit allen neun Fahrzeugen und 70 Einsatzkräfte über unzählige Stunden im Einsatz. Unterstützung kam von der Feuerwehr Heidenheim, Kreisbrandmeister Michael Zimmermann und vom Steinheimer Bauhof. Bürgermeister Holger Weise war bereits in der Brandnacht vor Ort.

Neben der Rot-Kreuz Bereitschaft Steinheim waren auch Einsatzkräfte von den DRK-Bereitschaften aus Nattheim, Dischingen und Mergelstetten mit einem Krankentransportwagen vor Ort. Verletzte mussten durch die Rot-Kreuz Kräfte keine versorgt werden. Das Team der Notfallseelsorge war in der Brandnacht ebenfalls im Einsatz um die Landwirtsfamilie zu betreuen.

Die Kriminalpolizei aus Heidenheim hat die Brandursachenermittlung aufgenommen. Der Brandschaden indes ist immens, neben der Neuen Lagerhalle, der etwa 1000 Stroh- und Heuballen brannten in der Halle noch ein Bagger verschiedene Landwirtschaftliche Anhänger und Anbaumaschinen ab und wird von seitens der Polizei auf mehrere Hundert Tausend Euro geschätzt.

Einheiten:

  • Abteilung Steinheim
  • Abteilung Söhnstetten
  • Abteilung Sontheim
  • Freiwillige Feuerwehr Heidenheim
  • Helfer-vor-Ort DRK Bereitschaft Steinheim
  • Rettungsdienst
  • Notfallseelsorge Lkr. Heidenheim
  • Polizei

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