Überlandhilfe bei Großbrand in Mergelstetten
Beschreibung
Am späten Freitagabend löste in einem Unternehmen in Heidenheim die automatische Brandmeldeanlage aus und rief die Zuständige Werkfeuerwehr auf den Plan. Schnell stellte sich heraus, dass in einem Gebäude bestehend aus mehreren Lagerboxen in einer dieser Boxen ein Schwelbrand entstanden war. Davon ausgegangen werden musste, dass etwa 70 Tonnen von den dort eingelagerten Materialien zum Teil oder komplett brannten und das dieser Einsatz Personalintensiv und viel Löschwasser benötigt, wurde zusätzliche Verstärkung angefordert.
Um 23:25 Uhr wurde ein Löschzug von der Feuerwehrabteilung Mergelstetten, die Drehleiter aus Heidenheim und die Schlauchkomponente aus Steinheim alarmiert. Die Werkfeuerwehr wie auch die Feuerwehr aus Mergelstetten übernahm die Brandbekämpfung, die Steinheimer Feuerwehr versorgte die Einsatzstelle mit zusätzlich dringend benötigtem Löschwasser. Eine Löschwasserentnahme aus dem öffentlichen Hydrantennetz wurde eingerichtet und mit zwei über mehrere Hundert Meter lange Förderleitungen auf das Betriebsgelände verlegt. Für den nötigen Wasserdruck sorgte eine mobile Tragkraftspritze. Der Brand wurde über die verbaute Löschanlage, eine Drehleiter und im weiteren verlauf mit mehreren Strahlrohren bekämpft.
Gegen 3 Uhr war der Brand soweit eingedämmt, dass das vorhandene Löschwasser auf dem Betriebsgelände wieder ausreichte und die beiden Förderleitung die von der Steinheimer Feuerwehr gelegt wurde, waren nicht mehr erforderlich und konnte zurückgebaut werden. Bis in den Vormittag vom Samstag dauerten die Nachlöscharbeiten auf dem Firmengelände an.
Einheiten:
- Abteilung Steinheim
- Freiwillige Feuerwehr Heidenheim
- Freiwillige Feuerwehr Heidenheim Abt. Mergelstetten
- Rettungsdienst
- Polizei
- Technisches Hilfswerk THW









