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Feuerwehr mit großem Zulauf

Feuerwehr mit großem Zulauf

Am Tag nach dem großen Unwetter mit daumendickem Hagel wurde der Feuerwehr Steinheim doch noch Wetterglück beschert. Auch wenn der Tag der offenen Tür am Sonntag der Europawahl gegen Ende mit einem kurzen Regenschauer die Stimmung etwas trübte.

Die Feuerwehr Steinheim präsentierte sich von ihrer allerbesten Seite und vermittelte den rund 500 Besuchern äußerst lehrreiche Momente. Zum Beispiel, als es um Fettbrände ging, die man ja nicht mit Wasser löschen soll. Wasser auf brennendem Fett löst eine riesige Flammenexplosion aus. Menschen erlitten davon schon Brandverletzungen oder erlebten, dass sogar Wände eingedrückt wurden und das Mobiliar in Flammen aufgeht.

Wie eng die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst, den Helfern-vor-Ort und dem Notarzt ist, wurde bei einem angenommenen Fahrzeugunfall deutlich. Wenn Personen eingeklemmt sind, wird nur im schlimmsten Ausnahmefall die Crashrettung praktiziert. Zunächst geht es darum, dass der Notarzt sich ein Bild von der tatsächlichen Verfassung des Unfallopfers macht und anschließend mit der Feuerwehr die schonende Rettung bespricht. Dabei kommen Spreizer oder Rettungsschere zum Einsatz, während der Verunglückte die ganze Zeit medizinisch betreut und mit einsprechenden Schmerzmitteln versorgt ist. Im vorliegenden Falle musste von dem Auto das Dach abgetrennt werden. Danach wurde die Türe geöffnet, mit dem Spreizer der Eingeklemmte befreit und schließlich in kraftaufwändigem Verfahren über ein Spinnboard aus dem Trümmerhaufen gehoben. Am Ende der gut 20minütigen Aktion, die Sacha Frei   moderiert hatte, gab es langen Beifall.

Nicht wirklich vom Modeschöpfer stammen die Klamotten, die die Feuerwehr als Einsatzkleidung früher nutzten oder heute zu ihrem Schutz tragen. Auch eine Modenschau war also beim Tag der offenen Tür angesagt.

Nachdem sich die Jugendfeuerwehr von ihrer besten Seite gezeigt hatte, war die Truppe um Daniel Häberle um drei Mädchen als künftig neue Mitglieder größer geworden.

Da  Zugucken und Dabeisein ausdrücklich erwünscht waren, hatten die Köche für Speis und Trank gesorgt. Der Löschzug aus Nattheim, ein ehemaliges Feuerwehrauto, war Anlaufpunkt für alle, die Durst hatten. Auch hier war ständig viel zu zapfen.

Am Ende des Tages zeigte sich Hauptkommandant Ulrich Weiler sehr zufrieden und dankte allen, die vor und hinter den Kulissen diesen Tag der offenen Tür zu einem großen Erfolg werden ließen. Ach ja: Vor allem die Feuerwehrkameraden freute ein Wiedersehen besonderer Art: Das frühere Tanklöschfahrzeug auf Unimog-Fahrgestell befand sich in der Fahrzeugausstellung und auch das Tanklöschfahrzeug, das zu Jahresbeginn außer Dienst gerollt ist und durch ein modernes Löschfahrzeug LF 20 ersetzt wurde. 

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